Hallo beim Bielefelder Kulturpa©t e.V.

Wir sind Bielefelder Kulturschaffende aller Sparten, Kulturveranstalter:innen, Kulturverbände und –initiativen. Wir sind in der lokalen und freien Kultur Bielefelds aktiv und engagieren uns für die Weiterentwicklung einer lebendigen, vielfältigen und innovativen Kunst- und Kulturszene.

Worum geht's?

Wir verstehen uns als ein Sprachrohr der gesamten freien Kulturszene in Bielefeld.

Unser Selbstverständnis

Der Bielefelder Kulturpa©t e.V. ist aus einem losen Interessenverbund von professionellen Kulturschaffenden hervorgegangen, der seit 2010 die kulturpolitische Entwicklung in Bielefeld entscheidend vorantreibt. Er …

… fördert den Dialog mit Kulturverwaltung, Kulturpolitik und Zivilgesellschaft,

… betreibt Öffentlichkeitsarbeit für die Anliegen der Bielefelder Kulturszene(n),

… führt Projekte zur Förderung, Kollaboration und Vernetzung von Kulturakteuren durch.

News, Termine und Posts

Aktuelles

 

Das Filmhaus an der August-Bebel-Straße in Bielefeld ist unter Filmbegeisterten und Medienschaffenden aus der Region ein beliebter Treffpunkt, Produktions-, Kultur- und Veranstaltungsort. In den vergangenen 40 Jahren sind hier, fernab der großen Medienmetropolen Deutschlands, im Rahmen von Projekten, Seminaren und Workshops unzählige Filmproduktionen initiiert, begleitet, gefördert und produziert worden. Zum 40-jährigen Bestehen hat der Verein einige Feierlichkeiten geplant. Mehr dazu findet sich auf der Seite des Filmhauses Link

Foto: Stefan Huben

Über ein Jahr inhaltliche Arbeit liegt bereits hinter uns. Zahlreiche Akteure aus der freien Szene engagieren sich seit Frühjahr 2021 im Zuge des Beteiligungsprozesses zum zweiten Kulturentwicklungsplan der Stadt Bielefeld.

Aktuell schließen die einzelnen Arbeitsgruppen zu den Schwerpunktthemen „Kulturräume“, „Wege der Digitalisierung“, „Kultur der Vielfalt“, „Gesellschaftliche Verantwortung“, „Netzwerke der Kreativen“ und „Struktureller Wandel in der Kultur“ ihre inhaltliche Arbeit ab und verschriftlichen ihre Ergebnisse.

Diese Ergebnisse sollen in den kommenden Wochen und Monaten von einem Redaktionsteam gesichtet und für eine gemeinsame Veröffentlichung verdichtet und strukturiert werden.

Unsere Kulturpactler:innen Matthias Gräßlin (Theaterwerkstatt Bethel), Nike Schmitka (Klang!Festival – Junges Musiktheater für Bielefeld e.V.) und Juliane Bartelheimer (Filmhaus Bielefeld) beteiligen sich an dieser intensiven Redaktionsarbeit und setzen sich dafür ein, dass die vielen Haltungen, Stimmen, Ideen und Visionen aus der freien Kulturszene Bielefelds adäquat im Kulturentwicklungsplan abgebildet und veröffentlicht werden.

Der Kulturausschuss vom 24. August hat beschlossen, in seiner nächsten Sitzung einige Ergebnisse aus den Teilprojekten vorstellen zu lassen. Gleichzeitig wird eine Beschlussvorlage für die Kulturpolitik und den Rat erarbeitet.

Schon seit Gründung des Runden Tisch zur Konversion ehemals militärisch genutzter Flächen in Bielefeld vertritt Matthias Gräßlin vom Bielefelder Kulturpact die Perspektive der Bielefelder Kultur.

Nun unterstützt der Bielefelder Kulturpact als Projektpartner die Transurban Residency auf dem Gelände der ehemaligen Rochdale Kaserne an der Oldentruper Straße mit seinem Netzwerk die Vermittlung von Kenntnissen und Akteur:innen der regionalen Szene. Weitere Kooperationspartner sind u.a. das Bauamt, das Kulturamt und das Amt für integrierte Sozialplanung der Stadt Bielefeld sowie die Fachhochschule Bielefeld. Als Teil des Projektrates begleitet der Kulturpact den Prozess der Quartiersentwicklung von der ersten experimentellen Erschließung in diesem Sommer, über die Entwicklung und Durchführung einer Zwischennutzung in den kommenden Jahren und der Planung des neuen Quartiers auf dieser und weiterer ehemals militärisch genutzten Flächen über diesen Sommer hinaus.

Das vom Kölner Kollektiv TRANSURBAN initiierte Experiment der vierwöchigen künstlerischen Zwischennutzung, Erforschung und Bespielung bringt nicht nur ein spannendes vierwöchiges Programm mit sich. Hier werden wichtige Impulse für das derzeit entstehende Zwischennutzungskonzept für die Zeit bis zum Baubeginn und die zukünftige Gestaltung eines ganz neuen Stadtquartiers gegeben. Mitte Juni gestaltete Transurban gemeinsam mit einem Team der Volxakademie der Theaterwerkstatt Bethel eine Preview, bei der das Gelände nach über 80 Jahren erstmals für Nachbar:innen und weitere Interessierte geöffnet und experimentell erkundet werden konnte. Die an diesem Abend erzählten Geschichten flossen unmittelbar in eine Performance und mittlerweile auch in die Ausstellung der Studierenden der FH Bielefeld auf dem Gelände ein.

Bei der Eröffnung der Residence am 13. August diskutierten der Künstler:innen Markus Butkereit, Matthias Gräßlin (Theaterwerkstatt Bethel) und Svenja Noltemeyer (Die Urbanisten e.V.), moderiert von Valeria Fahrenkrog (Mitkunstzentrale), die Chancen und Möglichkeiten künstlerischer Strategien der Erforschung und Thematisierung öffentlicher Räume, sowie ihr Potential für einen offenen Diskurs über Bedarfe und Ideen für die Gestaltung nachhaltig lebenswürdiger urbaner Räume und Quartiere. Ausgehend von der künstlerischen Praxis der Gesprächspartner:innen ging es um diese Fragen: Welche Rolle spielt Aneignung in der Künstlerischen Praxis und im Prozess von Stadtentwicklung? Wie kann Autonomie in einem ko-produktiven Zusammenhang aufrechterhalten werden? Welche Formen von Zugänglichkeit sind besonders wichtig, um eine breite Beteiligung zu ermöglichen? Was muss sich in der Zukunft ändern, damit Kunst und Künstler:innen als Ko-Produzent:innen von Stadt stärker einbezogen werden?

Nun ist die Bespielung des Areals mit Ausstellungen, Installationen, spartenübergreifenden Performances und Workshops, Festen und verschiedensten Gesprächsformaten in vollem Gange. Das reichhaltige Programm findet sich unter Programm 2022 – TRANSURBAN (trans-urban.de).

Zur Erarbeitung des Zwischennutzungskonzeptes hat das Bremer Planungsbüro AAA einen Fragebogen erstellt und erkundigt sich auf diesem Wege auch unter Kulturakteur:innen nach Bedarfen und Ideen. Wer die Zwischennutzung mit eigenen Ideen und Vorschlägen mitgestalten möchte, kann einen Fragebogen beim Kulturpact anfragen.

Kommende Termine
22. September 2022: Quartalsgepräch mit dem Kulturdezernat
18. Oktober 2022, 11 Uhr: Treffen des erweiterten Vorstands (Grüner Würfel)
19. Oktober 2022: Kulturausschuss
27. Oktober 2022, 14 Uhr: ordentliche Mitgliederversammlung (Neue Schmiede)
17. November 2022, 15 Uhr: Treffen des erweiterten Vorstands (Grüner Würfel)
23. November 2022: Kulturausschuss
13. Dezember 2022: Treffen des erweiterten Vorstands (Grüner Würfel)

Facebook Posts

View on Facebook
Mit ihrem Förderprogramm im Rahmen von NEUSTART KULTUR 2 unterstützt die Initiative Musik Livemusik-Veranstaltungen und überregionale Musikfestivals. Das Förderprogramm wurde nun um sechs Monate bis zum 30. Juni 2023 verlängert. Mehr Informationen dazu unter: www.initiative-musik.de/neustart-kultur/ ... See MoreSee Less
View on Facebook
Wir haben wieder ein spannendes neues Angebot für Euch: in der digitalen Gesprächsreihe #Transformationsdialoge trifft unser Kollege Dr. Ralf Weiß fünf Wochen lang Künstler*innen, Kulturmanager*innen und Wissenschaftler*innen um mit diesen über das Thema "Transformative Führung: durch #Digitalität zur #Nachhaltigkeit?" zu diskutieren. Die Reihe findet vom 9. September bis 7. Oktober, jeweils donnerstags oder freitags von 14 bis 16 Uhr statt. Meldet Euch an und kommt dazu. Das wird spannend: form.typeform.com/to/CEjwLu67Die doppelte Transformation von Digitalisierung und Nachhaltigkeit durchzieht Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Sowohl Vereinte Nationen und Europäische Union haben 2022 Strategien und Aktionspläne für diese »Twin Transition« vorgelegt. Transformation im Schnittfeld von Digitalisierung und Nachhaltigkeit wird damit zunehmend auch zu einer Aufgabe von Führungspositionen in unterschiedlichen Bereichen. Transformational Leadership entwickelt sich dabei zu einer neuen Schlüsselqualifikation. Die Reihe der »Transformationsdialoge« beschäftigt sich mit der Bedeutung der Twin Transition und entstehender Aktionspläne für den Kulturbereich. Welche Rolle spielen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Transformation für Intendanzen, Verwaltungsleitungen und Nachwuchsführungskräfte von Bühnen, Festivals, kommunalen Kulturverwaltungen und Verbänden? Wie können Kulturmanager:innen nationale und internationale Anforderungen und Empfehlungen zu Digitalisierung und Nachhaltigkeit aufgreifen? Wie lassen sich Transformation und Kulturwandel im Sinne eines »Sustainable Planet in the Digital Age« gestalten? Welche Transformationspläne braucht der Kulturbereich und wie werden sie kulturelle Praxis?#kupoge2022 #neueRelevanz #neueKulturpolitik #klimadialoge #kupogeAkademie ... See MoreSee Less
View on Facebook
Werde Unterstützer - werde Mitglied!

Aus einem Plan wurde ein Pa©t. Sei dabei.